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Wer kennt sie nicht, die Angst vor dem leeren Blatt, der schiefen Formulierung, der falschen Satzstruktur - der eigenen Unzufriedenheit und der drohenden Blamage vor den Lesern?
Selten haben wir Gelegenheit und Mut, diese Not anderen mitzuteilen. Nicht zuletzt halten uns wohl schlechte Aussichten auf Beistand davon ab.
Bei erfolgreicher Schreibpraxis ergeht es uns aber nicht viel besser: Der gelungene Text erfährt zwar formale Anerkennung durch Zensuren, Scheine oder Publikation. Das Gespräch darüber - lobende Worte, eine anregende Diskussion oder sinnvolle Weiternutzung des Geschaffenen - findet jedoch nur selten statt.
Was noch seltener geschieht, ist gemeinsames Schreiben. Mit dem Bild vom einsamen Poeten im Kopf meinen wir vielleicht, das Schreiben in einer Gruppe funktioniere nicht gut. Und außerdem: Was, wenn bei der Gelegenheit jemand mitbekäme, wie sehr wir uns mühen, um jeden Gedanken, jedes Wort, jeden einzelnen Satz?
Das Projekt "Wissenschafts-Paten", das seit Oktober 2010 an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin aufgebaut wird, möchte für alle drei Szenarien - Beratung, Erfahrungsaustausch und gemeinsames Schreiben - Gelegenheiten und Räume schaffen, die weit über den Rahmen der Hochschule hinaus reichen. Durch offene Angebote wie z.B.
- individuelle Schreibberatung und Schreibcoaching,
- Seminare und Workshops,
- Feedback-Service
... sollen Studium, Lehre und Lernen noch enger mit den Menschen und ihrem Alltag an der Hochschule verknüpft werden.
Weitere Informationen findest Du auf den folgenden Seiten.


